MRM Cup – Rittershausen 15.-17. Juli 2005 – Rückblick



MTB RIDER CUP 2005

 11. Rittersausen in Rittershausen

15. – 17.07.2005

  Am gleichen Wochenende, an dem unsere Vereinsmeisterschaft in Pirmasens stattfand, wurde auch der wohl schönste Downhill Race der mrm-Serie (vormals Bundesliga) abgehalten. Da es einer der wenigen deutschen DH Events ist, an dem es für die ersten 10 Fahrer der Elite Klasse E2 WorldCup Punkte zu ergattern gibt, war auch dementsprechend alles anwesend, was in der deutschen Downhill Szene Rang und Namen hat.
Zusätzlich wird an diesem Event beim Seeding Run der Hessen-Meister ermittelt und beim Finallauf zur Niederländischen Meisterschaft gewertet: man konnte sich mit einem Großteil der Fahrer auf holländisch verständigen.

Freitag 15.07.2005

Der Anfang des Wochenende war wie immer. Treffpunkt um 0800 wurde nicht eingehalten. Mr.ROOT, der den Abend zuvor im Havanna Club verbrachte, hatte verschlafen. Nach dem Packen (morgens) war er 1,5 Stunden später als geplant zur Abfahrt bereit. Die Fahrt war angenehm klimatisiert, während es außerhalb des Autos 31°C hatte. Wir gähnten um die Wette, da jeder von uns wenig Schlaf genossen hatte. Unterwegs trafen wir "Schmod" von den Vodkawasser Jungs, der uns eine heiße Line bis zum Ziel zeigte…

Die Ankunft
Die Ankunft

 

In Rittershausen angekommen, begann es -wie sollte es anders sein- zu regnen. Toll! Nach einem kurzen Schauer machten wir uns zu Fuß zur Streckenbesichtigung. Mitten in der Strecke angekommen "platze die Wolke" und es regnete Bindfäden. Gewitter und Blitz folgten und wir standen mitten im Wald. Gute Entscheidung!? Unterkunft fanden wir in einem Pavillon an der Strecke, beim Tempotaschentischer und anderen Ridern, denen es genau so ging wie uns…. Eine halbe Stunde später war alles vorbei und das Training konnte beginnen. Die Strecke war gegenüber letztem Jahr schneller geworden. Highspeed, Airtime und Busstops machten das ganze Abwechslungsreich. Nach einem mega Sektionstraining, das wir bis 2000 ausdehnten, waren wir für den nächsten Tag gerüstet.


Das erste Training

Nun noch "g'schwind" auf den Campingplatz. Doppelzimmer Variante "Iglu" war gebucht und das zwei Gänge Ravioli Menü angerichtet….

Samstag 16.07.2005

Zum Frühstück begrüßt uns Jürgen Schlender, der schon am Abend zuvor angereist war. Deluxe Kaffee und Milchbrötchen und dann auf zum Training. Eine Abfahrt mit ROOT und Helmcam und eine weitere mit Jürgen, der Interesse an einer Mitgliedschaft zeigt. Das sind gute Chancen für ihn, den Vereinsmeistertitel bei den Masters abzustauben. Der nachfolgende Seedingrun setzte erste Zeiten: bei jedem von uns zufriedenstellend aber noch ausbaufähig. ROOT (3:05), ärgert sich über Jürgen, der mit 3:04 eine Sekunde schneller war als er, und landet auf 19, Jürgen auf 17. Ich war mit 2:54 und Platz 14 zufrieden.

 

Der Seeding Run

Im Anschluss fand ab 1800 ein Rennen mit Massenstart vom Skihang statt. Knapp 40 Fahrer gingen gleichzeitig auf die 2,2km lange DH Strecke. Mitten im Feld ein Ritter auf einem DH-Bike, gefolgt von ALUTECH Chef Jürgen. Den Sieger erwarteten zwei Kasten Bier, was mich motiviert nächstes Jahr auch an den Start zu gehen 😉
Die Ritterrüstung war echt und wog nach eigenen Angaben ca. 30kg. Repekt!


Der Beer Run

Am Abend war Lakejump am Campingplatz. Mad K. und seine Freundin waren auch vor Ort und verfolgten zusammen mit uns, vom Logenplatz aus, das Spektakel. Mr. ROOT's Audi bietet den Luxus eines TV Gerätes, was Samstags Abends auf einem der wenigen zu empfangenden Sender einen Boxkampf ausstrahlte.

Wir verfolgten den Kampf bis Runde vier. Bei Runde 11 wachten wir wieder auf. Danach ging's aufs Zimmer. Gute Nacht.

Sonntag 17.07.2005

Wie schon das ganze WE zuvor hatten wir den Zeitplan der Veranstaltung nicht im Kopf, waren aber komischerweise immer pünktlich. So auch zum Training am Morgen. Drei Abfahrten waren drin, bevor das Finale anfing. Mr.ROOT, mega motiviert, ging als erster von uns auf dem Kurs. Im Training hat er noch die ein oder andere Sekunde auf der Strecke gefunden und war sehr gut unterwegs. Leider zu schnell !!! Ein erster Einschlag nach der Doppelkante kurz vor Schluss, der zweite fünf Meter dahinter – Bodenkontakt mit der Asphaltstraße. Somit versaute er sich seine Zeit, sein Bike und sein Rücken (siehe Oliver K. in HALB ACHT). Jürgen folgte ihm schnell und ohne Sturz und verbesserte sich um zehn Sekunden auf 2:54. Ich packte ebenfalls noch was drauf, schaffte es aber mit 2:49 leider nicht in die Top Ten. Platz 14 gehalten – es hatten sich wohl alle gleichmäßig verbessert.
Bei den Elite Fahrern konnte man unfassbare Linien sehen. Markus Klausmann wurde erstaunlicherweise zweiter und Andreas Sieber gewann das Rennen.


Der Finallauf

Zu allem Übel sprang unser Auto zur Heimfahrt nicht mehr an, wahrscheinlich zu lang TV geschlafen. Ein gelber Engel musste anrücken, um uns zu überbrücken. Als wäre auch dies noch nicht genug, stolperte dieser und schlug heftigst auf der Straße ein. Kleine Platzwunde am Auge und eine schmerzende Schulter waren das Ergebnis. Von dieser Stelle: Gute Besserung!
Auf dem Rückweg stoppten wir noch bei ROOT´s Freundin in FFM (Frankfurt/Main), die uns mit erfrischenden Kaltgetränken versorgte und fertig war das WE….

Fazit

Schönes Renn WE mit bestem Wetter, hohem Bierverbrauch und sehr angenehmer Atmosphäre. Grüße an die Vodkawaser Crew und die Streckensperrung aus Trier 😉 Nächstes Jahr wieder und ich will so ein Schwert haben….

Jürgen, Deine Fehlinformation als ehemaliger KFZ Mechaniker kostet Dich mindestens eine Kiste Bier…!

Kommentare

"Transwarp" – ROOT und seine Geschwindigkeitsvorstellung bei Roadgap

"Die Wolke platzte.." – Jürgen über das durchfahrene Unwetter

"… Soulrider haben 50 Mitglieder. Das Saarland ist klein, da muss jeder Mitglied sein!" – Uwe Buchholz über die Soulrider und das Saarland

"wenn ich in der Luft bin falle ich immer runter" – Burning über seinen versuchten Backflip am See

"wie geil is das dann" – erst von Ralph du dann von der Radiofrau bei YOU FM

"ich bin zu schnell, ich bin zu platt…ach leck mich!" – ROOT´s Gedanken kurz vor seinem Einschlag

"Ich sah nur eine große Staubwolke und dachte der Typ ist tot" – Hoscht über ROOT´s Einschlag


Das dicke Ende


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